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Die Second-hand-Geschäfte

Die drei Second-hand-Geschäfte "bric + brac", "Allerhand" und "KlaMotte" werden im ifa-internen Sprachgebrauch auch als Liesls Läden bezeichnet.

Mit Schwung und Begeisterung, immer neuen Ideen und durch nichts zu entmutigen hat Gründungsmitglied, zeitweiliges Vorstandsmitglied und ifa-Mitarbeiterin Lieselotte Schmitt mit Herz und Seele "ihre" Läden aufgebaut. Und dabei ist sie noch nicht mal bei ifa angestellt. Als Sozialarbeiterin betreut Frau Schmitt eine Wohngemeinschaft für psychische Kranke in Schwetzingen.

Die Läden bieten gerade schwächeren psychisch kranken Mitarbeiterinnen Arbeitsmöglichkeiten. Neben einer (schwerbehinderten) festangestellten Mitarbeiterin arbeiten insgesamt 14 Frauen und Männer stundenweise in den Geschäften. Insbesondere die beiden Geschäfte "KlaMotte" in Schwetzingen und "Allerhand" in Sinsheim haben einen hohen Stellenwert in den örtlichen Versorgungs- und Betreuungsstrukturen. Für die psychisch kranken Frauen, die in den Tagesstätten und Wohngemeinschaften des Caritasverbandes in Schwetzingen und des Bürgerkreises in Sinsheim betreut werden, sind sie die einzige Möglichkeit, Arbeit zu erproben, etwas dazu zu verdienen und am Arbeitsleben teilzunehmen.

Einigen dieser Mitarbeiterinnen wurde dieser behutsame, stundenweise Einstieg in die Welt der Arbeit zum Sprungbrett ins Berufsleben. 4 Zuverdienstmitarbeiterinnen, die in unseren Läden begannen, wurden später im Rahmen von "Arbeit und Sozialhilfe" als Verkäuferinnen qualifiziert und verdienen heute als Verkaufskräfte in "ganz normalen" Geschäften ihren Lebensunterhalt.

Doch für das Gros der Mitarbeiterinnen ist dieses Ziel nicht erreichbar. Für sie ist die Arbeit im "ifa-Laden" ein wichtiger Lebensmittelpunkt. Hier können sie nach ihren Möglichkeiten nützlich sein. Hier sind sie Mitarbeiterinnen, keine "Patienten" oder Tagesstättenbesucherinnen.

Frau Schmitt verfügt über die Ausbildungsberechtigung im Einzelhandelsbereich und bildet in ihren Läden auch mit Erfolg aus. Eine psychisch kranke Auszubildende hat vor kurzem ihre Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau bestanden und im Anschluss auch gleich eine Arbeit im Verkaufsbereich angenommen. Eine zweite psychisch kranke Auszubildende hat gerade ihre Zwischenprüfung bestanden. Auch hier sind wir sicher, dass sie nach Abschluss ihrer Lehre einen Arbeitsplatz finden wird.

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